Internet-Radio ist schon ‘ne feine Sache. Und seit ich mir letzthin (schon) wieder ein neues Spielzeug (diesesmal von Logitech) angeschafft habe, musste ich mich damit auch mal kurz etwas beschäftigt. Also der Radio-Wecker-Ersatz den ich mir da mit der Squeeze-box boom angetan habe ist ganz witzig, aber richtig interessant wirds natürlich erst mit dem richtign Sound. Klar, die ganze MP3-Sammlung vom NAS streamen ist ja schon “cool” (gottseidank läuft die Server/Streaming-komponente auf ‘m NAS), aber wer hat schon immer grossartig Lust sich durch die eigene Sammlung durchzuwühlen (Genre-kennzeichnung hin oder her). Und da man auf dem Ding auch inet-radiosender “empfangen” kann, hab ich natürlich auch mal ‘n paar ausprobiert, die schon “konfiguriert mitgeliefert” werden. Schön und gut, und wer hät’s geglaubt, mein Neffchen hat mich, als ich das Thema kurz angesprochen habe, sogar auf einen inet-radiosender aufmerksam gemacht, den ich inzwischen ganz stark finde (ja SWR3, musst auffpassen, dass du nicht meine persönliche Favoritenposition verlierst
). Die Rede ist von www.housetime.fm . Cooler Sound (für alle die House mögen)… und oh Freude schöner Götterfunken, die Bandbreite von meiner UMTS-Flat reicht sogar um den auf Arbeit über’s Netbook zu empfangen. Klar, man könnte jetzt behaupten, das ganze gabs schon vor 30 Jahren, und nannte sich “Kofferradio”, aber ey, was solls, alter Wein in neuen Schläuchen
…. Jetzt müsste nur noch die Sonne sich endlich mal ‘n Ruck geben, das Thermometer um 20 Grad ansteigen und schon wär der Einstieg ins WE perfekt…. in diesem Sinne: Have fun, sun and nothing to do
Internetradio, ‘n dolles Ding
5. März 2010Google Buzz, Facebook, Kaffeklatsch und wieso ich keinen Alfa mehr kaufen würde ;-)
17. Februar 2010Nun hab ich doch in den Medien in letzter Zeit sehr viel von mobiler Kommunikation gelesen und gehört. Die Handyhersteller überschlagen sich momentan geradezu mit ihren im 2-3 Wochentakt neuerscheinenden Smartphones und ihren zukünftigen neudeutsch genannten “Apps” weil sie ja laaaaangsam an Apples Beispiel gesehen haben, dass sich damit vielleicht auf dauer sogar Geld verdinen lässt. Und ich frage mich irgendwie immer häufiger wozu das eigentlich gut sein soll ? (obwohl ich ja meinem Spieltrieb auch nur selten Einhalt gebieten kann, und die neuen Gadgets und Toys ausprobieren muss). Und bei dieser Frage habe ich mich selbst erwischt, wie ich gerade in Facebook herumgesurft bin.
Tja, Facebook, ein anderes für mich irgendwie unerklärbares Phänomen. Wenn mich heute jemand fragen würde, was das ist, so würde ich fast dazu neigen zu sagen, das ist der Kaffeklatsch der Neuzeit, die digitale Stammtischrunde. Ich meine, es ist ein Ort wo man seine Meinung kundtun kann, auch wenn sich keiner dafür interessiert (eigentlich genaus wie ein Blog
). Oder um das noch überspitzter zu formulieren, ein Ort um seinen digitalen Exibitionismus oder sogar Voyeurismus auszuleben. Oder werde ich einfach langsam alt und erkenne nur den tiefergehenden Sinn einer neuen Art zu kommunizieren nicht ? Klar, als technikaffiner Mensch find ich das alles schön und lustig, aber was mir das wirklich nützen soll (ausser der versäumten Zeit, die ich dafür Aufwende um daran teilzunehmen) ist mir schleierhaft. Sicher, man findet Bekannte, lang vergessene Schulfreunde usw. und kann mal wieder mit denen in Kontakt treten, Meinungen austauschen, den andern an seinem Leben Teil haben lassen (ähm, öhm… will ich das wirklich ? Und muss ich unbedingt wissen, was dieser oder jener Bekannte neulich für ‘ne Unterhose bei der Hochzeit seiner Schwester trug ?.. ähm, aha, soso…..). Aus wirtschaftlicher sicht kann ich verstehen, dass Google in diesen Gefilden auch noch mitmischen will…. wo könnte man Werbung denn noch besser und vor allem (aufgrund der gesammelten, benutzerspezifischen Daten und Profile) an den Mann bzw. die Frau bringen, als in einem sogenannten “Social-Network” ? Die Infrastruktur haben se ja, und die Benutzer müssen sich mehrheitlich noch nicht mal mehr speziell dafür anmelden, sofern sie denn schon über einen google-account verfügen (und rigendwie tun das doch schon viele, egal ob sie nun youtube oder google-mail benutzer sind, und was weiss ich nicht noch alles).
Ich bin bestimmt kein “Nein”-Sager, und bestimmt nicht einer der den Spruch “früher war alles besser, einfacher” bei jeder Gelegenheit benutzt…. ne, ich bin genauso ein Lemming, der nur mit dem Strom schwimmt, aber irgendwie…. na ja anyway, gibt ja auch noch so reale, echt physisch anfassbare Dinge wie Autos, die “gelegentlich” nicht so tun wie sie sollten
und mein Alfa ist da ein schönes Beispiel für…. aber was soll ich lange jammern, einmal und nie wieder ‘nen Selespeed sag ich da nur… gibt’s eigentlich ‘ne “Fan-Gruppe” bei Facebook mit dem Namen: “Ich hasse Alfa-Romeo” ?
Wenn der Google-Kalender glaubt…
4. August 2009man hätte eine Kalenderdatei (mit aus einem anderen Kalendersystem exportierten Kalenderdaten im iCal-Format) bereits importiert, dann hat er vielleicht recht. So geschehen bei mir. Nur das ich diese Daten bereits in der Zwischenzeit wieder gelöscht habe (weil die falsche Zeitzone eingestellt war), das war ihm ziemlich wurscht.
Da war ich natürlich ganz schön sauer, bis ich in der zu importierenden iCal-Datei die UID für jeden Eintrag geändert habe.
Das war der Bösewicht bei jedem der Daten:
UID:9662B8F1-59FF-45C6-ABA7-191D10FB79B6-000000000000171500
Und siehe da, plötzlich funktioniert der erneute Import. Warum man seitens Google-Kalender nicht einfach eine Abfrage eingebaut hat, ob man diese “bereits importierten” Termine einfach überschreiben will, halte ich ehrlich gesagt für schwache “Usability”. Na ja, egal.
Handyticket der SBB
18. Juni 2009Nun hab ich mal wieder den ÖV benutzt und bin natürlich bei der sbb-seite nachschauen gegangen, wie’s so mit den Verbindungen aussieht. Da seh ich, man kann ja sogar sein Ticket online kaufen und ausdrucken. Hört sich super an, aber moment, ich sehe da was von Handy und gleich runterladen. Huiii “wie geil”… gleich mal ausprobieren. Also schnell ‘ne die Java-Applikation runtergeladen und eine Tageskarte für die Zone 10 gekauft. Schön, man kriegt nach dem Kauf auf der Applikation das Ticket als klartext dargestellt, als Barcode (oder was das auch immer sein soll) und irgend’ne verwaschene Grafik wo die Details auch nochmal drauf sind. Super denk ich mir so, das Handy hast sowieso immer dabei und so kannste das Ticket auch nicht verwursteln…… Wie es der Zufall so will, komme ich natürlich auch prompt in eine Kontrolle (wie wenn’s der Teufel gewusst hätte
) Tjaaaa, da waren die beiden Herren selbst überrascht, und wussten zuerst nicht so recht damit umzugehen. Ok, an der nächsten Haltestelle musste ich sowieso raus und ich hatte das vergnügen den beiden 5 Minuten zuzusehen, wie sie verzweifelt versucht haben mit ihrem “Kontroll”-Gerät den Barcode zu scannen… schlussendlich meinte der eine (wahrscheinlich weil es ihm auch zu doof war noch länger rumzüben), das es schon reicht was sie im Klartext gesehen haben (da war ja auch nochmal ein Code drauf). Ob es das spiegelnde Display meines Handiy war oder was sonst, bleibt unbekannt.
Was soll ich noch weiter dazu sagen ? Ich kann den beiden Kontrolleuren keinen Vorwurf machen…. aber, ganz ehrlich…. für mich war das ganze wieder ein Beweis dafür, dass diejenigen, die sich sowas einfallen lassen und bauen, ganz bestimmt nicht diejenigen sind, die das später auch im alltäglichen Einsatz benutzen…. oder die Leute sind einfach nicht geschult (und das kann man nur dem Management zum vorwurf machen)…. .Ein Beispiel mehr dafür, wie eine tolle Idee einfach dadurch verkackt wird, weil es entweder nicht ausgereift auf die Leute losgelassen wird, oder das Personal nicht geschult ist. Dafür gibt’s einen Daumen nach unten von mir
Windows Vista, warum ausgerechnet ich ?
2. Juni 2009Ja, warum musste mein alter PC den Geist aufgeben ? Mein schönes funktionierendes Windows XP, dass auf der Kiste sang und klanglos 3 Jahre seinen Dienst erledigt hatte. Leider war ich gezwungen einen neuen PC zu kaufen, weil der alte doch tatsächlich seinen Geist aufgab (Irgendwo musste ein Kurzschluss sein, weil er ohne Warnung nach ein paar Minuten Laufzeit plötzlich abschaltete). Den Fehler wollte ich nicht suchen, dafür war mir die Zeit einfach zu schade. Also husch husch einen neuen gekauft. Tja, was kriegt man heute, wenn man einen neuen PC mit 4GB Ram kauft ? Richtig, Markenhersteller packen da gleich Windows Vista Home Premium in der 64 Bit Edition rauf. Klar, ich hätte von anfang an wieder mein altes XP draufhauen können, nur wäre dann 1GB vom Hauptspeicher ungenutzt geblieben, und das störte mich vom prinzip her. Schon etwas misstrauisch schaltete ich das Ding an und liess die obligatorische “Erstinstallation” laufen. Das war innerhalb weniger Minuten erledigt und Windows lief. Tja, was dann folgte war ein auf und ab der Gefühle. Die wichtigsten Anwendungen installiert damit ich wieder “Arbeiten” konnte, die 1 Million patches hinterherhinstalliert und erfreut über den klaglosen Betrieb, dachte ich mir schon: So schlecht ist Vista doch gar nicht.
Doch dann, am nächsten Tag nahm das Drama seinen Anfang. All die alten Devices wollten ja auch noch angeschlossen werden…. Webcam, Tastatur (G15 von Logitech), Tablet (Wacom), Drucker/Scanner (Samsung). Von allen Herstellern die aktuellsten Treiber runtergeladen und installiert. Das Tablet von Wacom hab ich als letztes installiert. Und da fing ich mich an zu wundern. Wieso machte Vista dauernd eine “Denkpause” bevor es die, zugegeben etwas nervige, Sicherheitsabfrage machte ? Hmmm, war mir bis zu dem Zeitpunkt gar nicht aufgefallen. Auf den ersten Blick nicht so dramatisch, aber komisch, wenn der Bildschirm bis zu 20 Sek. einfriert und man nicht weiss, was jetzt gerade vor sich geht. Danach noch den Desktophintergrund anpassen… ja was ist denn jetzt los ? Wieder eine “Denkpause” bevor überhaupt die vorhandenen Designs angezeigt wurden ? Tja, was soll ich sagen, das ging mir dann doch gegen den Zeiger. Vor jeder Sicherheitsabfrage ein freeze des Bildschirms und Da ich das Tablet und seine Treiber als Übeltäter vermutete, hängte ich das Teil kurzerhand wieder ab. Aber nix änderte sich. Um die Storry kurz zu machen, viel probiert (auch mit Reihenfolge der Softwareinstallationen, reihenfolge der Hardwareinstallationen, unterschiedliche USB-Ports usw.).. den neuen PC 3 mal auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, X-mal Software installiert bis am Schluss klar war, dass sich das Keyboard und das Tablet auf irgendeine Art und Weise “beissen”. Und da ich kein Freund von Funktastaturen bzw. Mäusen bin, hab ich nicht die mitgelieferte Funkkombi aus Tastatur/Maus anghängt, sondern ein altes, dratgebundenes Keyboard. Und siehe da, alles funktionert (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt) tadellos, und das Tablet verrichtet auch seinen Dienst. Aber bis alles wieder so angepasst ist, wie die alte Maschine… das wird noch ‘ne Weile dauern.
Ach ja, falls sich wer auch mit Treibern oder Software rumärgert, dem seien die Wiederherstellungspunkte ans Herz gelegt, die man auch Manuell setzen kann. So hab ich zuguter letzt immer wieder zu einer funktionierenden Umgebung zurückspringen können, ohne gleich den ganzen Kübel neu aufsetzen zu müssen. Aber ärgern tut es mich schon, dass ich die G15 nicht mehr parallel zum Tablet anschliessen kann.
für den kleinen Hunger ;-)
22. Mai 2009Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte :
“Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.
Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir: PRIMA, LOS GEHT`S!
Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:
Chili Nr 1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili
Richter1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
Richter2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!!
Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das übelste. Diese Texaner sind echt bescheuert!
Chili Nr 2: Arthur`s Nachbrenner Chili
Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
Richter 2: Aufregendes Grill-Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst genommen zu werden.
Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.
Chili Nr 3: Fred`s berühmtes “Brennt die Hütte nieder Chili”
Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist. Bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.
Chili Nr. 4: Bubba`s Black Magic
Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an HEIß
auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?
Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner
Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen.
Musste furzen und 4 Leute hinter mir mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf
meine Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.
Chili Nr 6: Veras sehr vegetarisches Chili
Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen musste und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.
Chili Nr 7: Susannes “Schreiende-Sensation-Chili”
Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpeperoni.
Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Peperoni reingeworfen.
Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen.
Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an.
Mein Hemd ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch einsaugen.
Chili Nr. 8: Helenas Mount Saint Chili
Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte.
Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.
Windows7 und die ersten Gehversuche
22. Mai 2009Tja, da ich wie viele noch ein WindowsXP Benutzer bin, und mich bis anhin gescheut habe Windows Vista zu benutzen (den Ärger den viele meiner Bekannten damit hatten, wollt ich mir bis anhin nicht antun) lies mir der RC von Windows7 keine Ruhe
. Nur wo installieren ? Auf meiner “Arbeitsmaschine” ? Ne, das Risiko ist mir zu Gross. Wofür gibt es das inzwischen frei erhältliche VirutalBox? Ja eiiiigentlich wär das ja ‘ne Möglichkeit… aber mein Desktop keucht eh schon, was tun ? Da mein Firewall/Webserver-PC neuer ist als mein Desktop und sonst eh nur die ganze zeit warme Luft produziert, hab ich doch kurzerhand dort VirtualBox installiert und Windows7 drauf geknallt. Erstaunlich, es läuft. Das einzige was mich störte, war die VNC-Verbindung… nicht so wirklich der Bringer was die Performance angeht… aber ey, wofür hat man sowohl ‘nen microsoft terminalserver client als auch den Server-Part bereits im OS integriert ? Und oh wunder, es funzt alles auf anhieb
. Und so kann ich meinen Bastel- und Explorer-Trieb freien lauf lassen. Läuft soweit alles ganz passabel, sogar Multimedia. Auch gleich mal das OpenOffice installiert um etwas realitätsnäher bisschen rumzuspielen, und das ohne meine “echte” Workstation zu überfordern oder gar zu schrotten
Ok, ob ich jemals Windows7 auf meiner aktuellen Workstation installieren werde ist fraglich. Denn wie wir alle wissen, mit ‘nem einfachen Update wird der ganze alte Balast mitgeschleppt… und das Customizing (sprich alle meine Anwendungen neu installieren und einrichten) bei einer Neuinstallation ist ja immer der Grösste Aufwand.. leider. Mal schauen wer das Rennen macht… Windows7 oder Ubuntu (denn wie ich ja jetzt sehe, läuft ein virtuelles Windows ganz brauchbar, sogar Remote *staun* )
Auf den ersten Blick gefällt mir Windows7. An das neue Layout muss man sich erst mal gewöhnen, aber bisher hab ich alles gefunden, was ich brauchte. Was die Performance angeht, bin ich sicher, das Ding würde sogar auf meinem betagten PC noch eine brauchbarere Figur machen. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben….. Meine Workstation war am anfang auch schnell…. und jetzt ist sie langsam *lach* (wie wenn sie altern würde). Wie sich eine exakte Arbeitsumgebung auf der 7er verhält, vermag ich nicht zu sagen (vor allem, wenn da noch ein Virenscanner seine Dienst verrichten würde
).. und ob ich sie soweit Anpassen werde, na ja, mal schauen.
ein erster Haarschnitt für 50% des regulären Preises? na warum nicht?…
20. Mai 2009sagte ich mir, als ich den Flyer sah. Da mir die Knete auch nicht aus’m allerwertesten wächst, und die Lokation eh an der selbe Strasse ist, wo ich arbeite (Hagenholzstrasse), hab ich das natürlich gleich mal ausprobiert. Hätte eh schon längst mal wieder zum Coiffeur gehen müssen, und da war das natürlich ein idealer Zeitpunkt. Die Leute dort sind super nett und sympathisch. Für mich hat’s gepasst. Also wenn sonst noch jemand mal einen Haarschnitt für nur die hälfte des Regulären Preises haben will, der kann sich bei www.DiCarlo-Coiffeur.ch ruhig mit dem Flyer anmelden. Meine Haare sind wieder Sommertauglich, und gespaart hab ich auch noch, was will man mehr
Wenn Grub mit dem Fehler 17 startet,
9. Mai 2009dann hat man wahrscheinlich (wie in meinem Fall) an den Diskpartitionen rumgespielt.
Ausgangslage
Konkret habe ich eine bestehende 2. Windowspartition gelöscht und danach in Ubuntu selbst die bestehende vergrössert (und zwar um die Grösse der gelöschten Windows-Partition). Der Hintergrund ist der, dass ich Windows eigentlich nur noch für WoW benutze auf dieser Maschine
Problem
Nach der Änderung startet der Bootloader (der mir ja die Auswahl zwischen Ubunut und Windows gibt) nur noch mit dem Fehler 17. Das scheint was mit dem geänderten Partitionslayout zu tun zu haben. Ich habe mich da nicht soooooo grossartig in die Doku von Ubuntu und Grub eingelesen.
Lösung
Eigentlich war’s ganz einfach. Von der LiveCD starten, Grub neu installieren. That’s it. Genauer beschrieben natürlich im Wiki von Ubunut, nämlich hier:
https://help.ubuntu.com/community/RecoveringUbuntuAfterInstallingWindows
Westumfahrung
4. Mai 2009Tja, jetzt ist sie da, die neue Westumfahrung und alle sind glücklich und froh. Alle ? nein der eine oder andere hat sich bestimmt wie ich auch heute genervt, als er am Autobahnende A3 in Brunau auf der Sihlhochstrasse eine Stunde im Stau stand. Stöhn, statt 60-80 Minuten für meinen Arbeitsweg nach Örlikon dauerte es heute 2 Stunden. Eigentlich wurde es ja Zeit, dass Zürich umfahren werden kann (warum das nicht schon von Anfang an so gelöst wurde, entzieht sich meiner Kenntniss). Aber warum musste diese im politikerdeutsch genannten “flankierenden Massnahmen” denn gleichzeitig mit der Eröffnung aufgestellt werden ? Hätte man den Transit nicht noch eine Woche 2 spurig lassen können, bis sich jeder eine geänderte bzw. erweiterte Verkehrsführung gewöhnt hätte ? Na ja, die Hoffnung bleibt, dass sich das früher oder später wieder einpendelt und ich werd mir mal gedanken darüber machen, wie ich das Autobahnende umfahren kann, bzw über eine andere Route nach Örlikon komme. Auf’n ÖV hab ich keinen Bock… 1 1/2 Stunden öffentlicher Verkehr ist nicht mein Ding.