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Mein eigenes iPad, die Magie hat mich heimgesucht, und ich durfte mal wieder herzlich Fluchen…

Mittwoch, 1. September 2010

Es kam mal wieder, dass ich mir ein neues Spielzeug bestellt hatte (lange nach der “Launch”-Hysterie), und gestern wurde es geliefert. Ich war gespannt, neugierig, ja schon fast ein wenig euphorisch. Ich hatte mich wirklich auch ein wenig anstecken lassen, war aber zugleich auch skeptisch…. wie schizo, ich weiss. Nun ja, da packte ich das Ding aus, viel war es nicht. Das iPad, USB-Kabel und der obligatorische Stromknubbel für die Steckdose. Schnell die Schutzfolie vom iPad gerissen und gleich mal eingeschaltet (einfach mal alle Knöppe drücken…). Und siehe da, es wurde Licht, bzw. das Apple-Logo..oohh… aaahhh… Doch ähm, zu meinem Erstaunen wollte das Ding via USB mit iTunes verbunden werden und machte sonst keine Anstalten etwas anderes zu tun. “Kann doch nicht sein” dachte ich mir, und gleich mal die 2-3 auf 3 Sprachen beiliegenden Begleit-”Heftchen” durchgeblättert… ne nix, da steht nix… warranty informations interessierten mich auch nicht wirklich.

So, da stand ich nun, eben vom Feierabend heimgekommen, mit ‘nem Berg von Verpackung vor mir und dem IPad eingeschaltet in der Hand, das erst mal nach iTunes lechzte. Aber ich wollte doch gleich damit losspielen, surfen, mailen, online phodos glotzen, Bücher lesen … all die tollen Dinge die man damit tun kann, sollte können. Tjaaaa, da hab ich die Rechnung wohl ohne den Wirt (sprich Apple gemacht). Na ja, wie auch immer, nachdem ich als Linuxer ja zum Glück noch eine virtuelle Maschine mit WindowsXP rumliegen hatte, habe ich mich eben dazu durchgerungen dort iTunes zu installieren. Also schnell runtergeladen und installiert. Was mich dann schon wieder etwas stutzig gemacht hat, war der Absturz von iTunes beim ersten start. Aber egal, nachdem ich den ersten Start begleitet durch mehrere Programmabstürze soweit gebracht hatte, dass iTunes aktiv war, hat sich auch das iPad dazu durchgerungen, mir endlich seine normale Bedienoberfläche zu zeigen. Inzwischen waren 2 Stunden vergangen.

Endlich soweit, das iPad auch benutzen zu können meldete ich mich gleich in meinem WLan an und machte mal ‘ne Webseite auf. Ok, wunderbar funktioniert. Danach den Bookstore mal aus Neugier geöffnet. Oha, ein Buch gibbet umsonst, schön, dafür musste ich aber natürlich mittels Apple-ID anmelden. Zum glück hatte ich ja noch eine ID von meinem damaligen mac-mini kauf. Nur die Kreditkarte von damals war schon abgelaufen…. “wieso muss ich das jetzt mit einer aktuellen Kreditkarte aktualisieren ? Ich will doch einfach nur das gratis Buch anschauen”… na ja, egal, wieder ‘ne aktuelle Karte hinterlegt und siehe da, das Gratisbuch wird runtergeladen. Aha, schön, ganz witzig. Bisschen rumgeblätert, fein fein. So, dann kam ich auf die gloriose Idee, ein Buch, welches ich als PDF kürzlich gekauft habe mal auf dem iPad anzuschauen. Das war denn auch schon der nächste Fehler, der mich die nächsten 3 Stunden beschäftigte. Dennnnnnnnn, wie schaffe ich es denn nun, dieses PDF-File von meinem Linux-Desktop auf den iPad zu kopieren ? Mein Ubuntu erkennt das iPad ja freundlicherweise als USB-Device, wo ich auch Zeug draufkopieren kann (und das liess mich zuerst schon hoffen…), aber leider fand ich nirgends auf dem iPad das besagte PDF….

Also lange Rede kurzer Sinn, kurz um halb 2 Uhr Nachts und einem ersten Einkauf im App-Store später (der meiner Meinung nach sowas von überflüssig war, nämlich einen client um auf mein NAS zugreifen zu können… einen Client bzw. Software die man sonst auf jeder verdammten Plattform inzwischen umsonst kriegt… ach was Reg ich mich auf…), also eben nach einer Odysee um ein PDF vom PC auf den iPad zu kopieren OHNE iTunes dazwischen (was dann ja auch noch geklappt hatte), habe ich dann meine ersten Gehversuche beendet. Oder sollte ich noch erwähnen, dass der integrierte PDF-Reader leider in die Knie ging (sprich abstürtzte), ob der Grösse dieses Buches von 150 MB ? Aber es gab ja zum glück im Store noch etwa 7 weitere freeware-pdf-reader von denen die Hälfte dann auch mit der Grösse dieses Buches umgehen konnte. Ob ich mir die Mühe mache, das auch noch mit Filmen oder Musik zu probieren, lass ich an dieser Stelle offen…

Ich muss wohl zu Apples Verteidigung anmerken, dass ich wohl kaum zum Mainstream gehöre, was die Betriebssysteme meiner Computer angeht, geschweige denn einen Apple-Computer mehr benutze…..aber auf der anderen Seite erwarte ich ehrlich gesagt von einem “Consumer-Magic-Device”, dass sich dieses auch in Betrieb nehmen lässt, ohne dass ich einen Computer besitze (vom Rest, ein einfaches PDF auf’s iPad zu kopieren, rede ich gar nicht mehr). Aber eben, ich passe wahrscheinlich einfach nicht ins Cupertino-Kundenbild. Bin ja gespannt, was die Konkurrenz in den nächsten Monaten auf den Markt wirft.

Halo Legends

Sonntag, 28. März 2010

Da kommt es, dass ich mal die xbox360 anwerfe, und probier doch tatsächlich mal dieses Video on demand aus. Was seh ich da als erstes, “Halo Legends”. Was soll denn das ? ‘n Film ? Tatsächlich, also gleich mal ausleihen (mit den Microsoft eigenen “Credits”, die ich erst mal aufladen musste. Wenn mich mein Kopf nicht ganz im Stich lässt, war die Miete etwa 3-4 Franken).

Also mal zum Inhalt. Was ist Halo Legends eigentlich, bzw. woraus bestand nun dieser Film ? Ich war zuerst etwas erstaunt, wurde da als Einleitung die Entstehung und der Hintergrund der Halos gezeigt. Ein eher (meiner Meinung nach) dürftig gezeichneter Kurzfilm, aber trotzdem interessant, wenn man die 3 Halo-Spiele durchgemacht hat, erzählt (von der bekannten KI die man aus den Spielen kennt). Danach der nächste Kurzfilm (und wie sich weiter herausstellen sollte, besteht Halo Legends aus lauter Kurzfilmen). Der war insofern optisch interessant, da er nicht “scharf” gezeichnet war, sondern eher… ähm, wie nennt man diesen “Malstil”?… keine Ahnung, eher wie Farbtupfer (anders kann ich’s nicht erklären). Dieser Kurzfilm drehte sich um einen der “Gebieter”. Dabei sah man als das erste mal, dass diese Aliens ja auch eine “Menschliche” Seite haben. Dieser besagte Kurzfilm endete in einem Massaker… mit einem tragischen Ende. Der darauf folgende war eher eine “Verarsche” von Halo bzw. dessen “Hauptfigur” dem Spartan, bei dem ich mir das gelegentliche Schmunzeln nicht verkneifen konnte (Stellenweise musste ich da an Dragon Ball Z denken usw.). Im Gegensatz dazu war der nächste wieder ein echter Augenschmaus (zumindest was meine Vorlieben bei Animes angeht). Herrlich klar gezeichnete Figuren (kein krankhafter Versuch von 3D darstellung), kräftige Farben, wunderschöne Hintergründe, zum Teil melancholische Stimmung. Was mich bei diesem etwas verwirrte waren die Figuren, bzw. wie sie gezeichnet waren. Ein weiblicher Spartan, im klassischen Anime look (die typischen grossen Augen), und männliche Soldaten die mich optisch irgendwie an die amerikanischen Marvell-Comics erinnerten. Beim nächsten Kurzfilm musste ich zwangsläufig an die Mechas und Figuren wie beispielsweise Blue-Gender oder Gasaraki denken, mit den typischen Mecha-Schlachten (bäm, buuum, kawummm) und den Figuren mit ihrer menschlich-tragischen Seite (auch wieder sehr faszinierend). Ein wenig in der Zeit zurückversetzt fühlte ich mich im darauf folgenden Kurzfilm. Die Optik und die Figuren erinnerten mich teilweise die ganze Robotech-Episoden. Die Figuren, die Farben, hatte alles etwas aus den 80er Jahren… schon witzig, musste ich aber trotzdem bei der einen oder anderen Figur an Cowboy Bebop denken :)

Als kleine Randnotiz zwischendurch, was immer wieder sehr präsent war in allen Kurzfilmen, waren die Soundtracks, die mechanischen Einheiten, die Geräusche, all das, was man schon aus den Spielen kennt).

Filmchem Nr…. ähm.. ach ich hab gar nicht angefanen zu zählen, verdammt… dieses Kurzfilmchen war voll computeranimiert (glaub ich zumindest, vielleicht ein schlechter vergleich, aber hatte schon Final Fantasy ansätze, was die Figuren angeht, nur nicht ganz so perfekt oder ein etwas anderer Vergleich wäre Appleseed.. na ja, wie auch immer ;-) . Mit den optischen Elementen die man Aus dem Spiel kennt…. ich hatte sogar zeitweise den Eindruck, dass schon fast original-modelle von den Halo-Spielen übernommen wurden oder sehr genau “nachgebaut” wurden (im Falle der Gebieter oder der Tunnel und gänge auf dem Allianzraumschiff).

Und das war’s dann auch schon… 2 Stunden (oder waren’s nur 90 Minuten ?..k.a.) gute Unterhaltung mit Erinnerungen aus den nächtlichen Game-Sessions in Halo, den Figuren und Soundtracks die man kannte, mögliche “Hintergrundszenarien”, optisch zum Teil höchst unterschiedlichen “Implementationen” der Geschichten… ja, ich muss sagen, war ich doch zu beginn eher skeptisch, hat mir das ganze dann doch noch sehr gut gefallen. .. bleibt nur die Frage, wann der “Master Chief” wohl wieder in einem Spiel in Aktion treten wird ? ;-)

PS: Auf ein Korrekturlesen bzw. Korrigieren dieses Texte verzichte ich jetzt einfach mal zu dieser Uhrzeit… 01:00… au backe, und heute werden auch noch die Uhren auf Sommerzeit umgestellt, eine Stunde weniger Schlafen.. mist)

Nachtrag: Hier is noch der Trailer zu Halo Legends

Ein UMTS-Router für die Hosentasche ? MiFi 2352

Samstag, 20. März 2010

Oder wie man bei uns sagt: “Für den Hosensack?”. Wieso nicht ? Nachdem ich mir mal Gedanken darüber gemacht hatte, wie ich denn meine UMTS-Flat unterwegs für mehr als 1 Device benutzen könnte, bin ich über dieses Witzige Teilchen gestolpert und nach dem Durchlesen dieses Testberichtes (http://www.computerworld.ch/aktuell/news/48916/index.html) hab ich mir das Ding auch gleich mal gegönnt (jajajaja… schon wieder was zum Spielen). Heute inna Post gelegen, gleich ausgepackt, aufgeladen, SIM-Karte aus’m UMTS-Stick genommen und reingewurschtelt. Eingeschaltet und, OH WUNDER, gleich auf Anhieb hat’s funktioniert. Genau so muss es sein, sowas erwarte ich inzwischen von solchen witzigen Gadgets. Einschalten, loslegen, gut is. Manchmal bin sogar ich noch überrascht, dass man nicht den Doktor machen muss, um etwas zum laufen zu bringen :D

Internetradio, ‘n dolles Ding

Freitag, 5. März 2010

Internet-Radio ist schon ‘ne feine Sache. Und seit ich mir letzthin (schon) wieder ein neues Spielzeug (diesesmal von Logitech) angeschafft habe, musste ich mich damit auch mal kurz etwas beschäftigt. Also der Radio-Wecker-Ersatz den ich mir da mit der Squeeze-box boom angetan habe ist ganz witzig, aber richtig interessant wirds natürlich erst mit dem richtign Sound. Klar, die ganze MP3-Sammlung vom NAS streamen ist ja schon “cool” (gottseidank läuft die Server/Streaming-komponente auf ‘m NAS), aber wer hat schon immer grossartig Lust sich durch die eigene Sammlung durchzuwühlen (Genre-kennzeichnung hin oder her). Und da man auf dem Ding auch inet-radiosender “empfangen” kann, hab ich natürlich auch mal ‘n paar ausprobiert, die schon “konfiguriert mitgeliefert” werden. Schön und gut, und wer hät’s geglaubt, mein Neffchen hat mich, als ich das Thema kurz angesprochen habe, sogar auf einen inet-radiosender aufmerksam gemacht, den ich inzwischen ganz stark finde (ja SWR3, musst auffpassen, dass du nicht meine persönliche Favoritenposition verlierst ;-) ). Die Rede ist von www.housetime.fm . Cooler Sound (für alle die House mögen)… und oh Freude schöner Götterfunken, die Bandbreite von meiner UMTS-Flat reicht sogar um den auf Arbeit über’s Netbook zu empfangen. Klar, man könnte jetzt behaupten, das ganze gabs schon vor 30 Jahren, und nannte sich “Kofferradio”, aber ey, was solls, alter Wein in neuen Schläuchen :D …. Jetzt müsste nur noch die Sonne sich endlich mal ‘n Ruck geben, das Thermometer um 20 Grad ansteigen und schon wär der Einstieg ins WE perfekt…. in diesem Sinne: Have fun, sun and nothing to do

Google Buzz, Facebook, Kaffeklatsch und wieso ich keinen Alfa mehr kaufen würde ;-)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nun hab ich doch in den Medien in letzter Zeit sehr viel von mobiler Kommunikation gelesen und gehört. Die Handyhersteller überschlagen sich momentan geradezu mit ihren im 2-3 Wochentakt neuerscheinenden Smartphones und ihren zukünftigen neudeutsch genannten “Apps” weil sie ja laaaaangsam an Apples Beispiel gesehen haben, dass sich damit vielleicht auf dauer sogar Geld verdinen lässt. Und ich frage mich irgendwie immer häufiger wozu das eigentlich gut sein soll ? (obwohl ich ja meinem Spieltrieb auch nur selten Einhalt gebieten kann, und die neuen Gadgets und Toys ausprobieren muss). Und bei dieser Frage habe ich mich selbst erwischt, wie ich gerade in Facebook herumgesurft bin.

Tja, Facebook, ein anderes für mich irgendwie unerklärbares Phänomen. Wenn mich heute jemand fragen würde, was das ist, so würde ich fast dazu neigen zu sagen, das ist der Kaffeklatsch der Neuzeit, die digitale Stammtischrunde. Ich meine, es ist ein Ort wo man seine Meinung kundtun kann, auch wenn sich keiner dafür interessiert (eigentlich genaus wie ein Blog ;-) ). Oder um das noch überspitzter zu formulieren, ein Ort um seinen digitalen Exibitionismus oder sogar Voyeurismus auszuleben. Oder werde ich einfach langsam alt und erkenne nur den tiefergehenden Sinn einer neuen Art zu kommunizieren nicht ? Klar, als technikaffiner Mensch find ich das alles schön und lustig, aber was mir das wirklich nützen soll (ausser der versäumten Zeit, die ich dafür Aufwende um daran teilzunehmen) ist mir schleierhaft. Sicher, man findet Bekannte, lang vergessene Schulfreunde usw. und kann mal wieder mit denen in Kontakt treten, Meinungen austauschen, den andern an seinem Leben Teil haben lassen (ähm, öhm… will ich das wirklich ? Und muss ich unbedingt wissen, was dieser oder jener Bekannte neulich für ‘ne Unterhose bei der Hochzeit seiner Schwester trug ?.. ähm, aha, soso…..). Aus wirtschaftlicher sicht kann ich verstehen, dass Google in diesen Gefilden auch noch mitmischen will…. wo könnte man Werbung denn noch besser und vor allem (aufgrund der gesammelten, benutzerspezifischen Daten und Profile) an den Mann bzw. die Frau bringen, als in einem sogenannten “Social-Network” ? Die Infrastruktur haben se ja, und die Benutzer müssen sich mehrheitlich noch nicht mal mehr speziell dafür anmelden, sofern sie denn schon über einen google-account verfügen (und rigendwie tun das doch schon viele, egal ob sie nun youtube oder google-mail benutzer sind, und was weiss ich nicht noch alles).

Ich bin bestimmt kein “Nein”-Sager, und bestimmt nicht einer der den Spruch “früher war alles besser, einfacher” bei jeder Gelegenheit benutzt…. ne, ich bin genauso ein Lemming, der nur mit dem Strom schwimmt, aber irgendwie…. na ja anyway, gibt ja auch noch so reale, echt physisch anfassbare Dinge wie Autos, die “gelegentlich” nicht so tun wie sie sollten :) und mein Alfa ist da ein schönes Beispiel für…. aber was soll ich lange jammern, einmal und nie wieder ‘nen Selespeed sag ich da nur… gibt’s eigentlich ‘ne “Fan-Gruppe” bei Facebook mit dem Namen: “Ich hasse Alfa-Romeo” ? :D

Handyticket der SBB

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nun hab ich mal wieder den ÖV benutzt und bin natürlich bei der sbb-seite nachschauen gegangen, wie’s so mit den Verbindungen aussieht. Da seh ich, man kann ja sogar sein Ticket online kaufen und ausdrucken. Hört sich super an, aber moment, ich sehe da was von Handy und gleich runterladen. Huiii “wie geil”… gleich mal ausprobieren. Also schnell ‘ne die Java-Applikation runtergeladen und eine Tageskarte für die Zone 10 gekauft. Schön, man kriegt nach dem Kauf auf der Applikation das Ticket als klartext dargestellt, als Barcode (oder was das auch immer sein soll) und irgend’ne verwaschene Grafik wo die Details auch nochmal drauf sind. Super denk ich mir so, das Handy hast sowieso immer dabei und so kannste das Ticket auch nicht verwursteln…… Wie es der Zufall so will, komme ich natürlich auch prompt in eine Kontrolle (wie wenn’s der Teufel gewusst hätte :D ) Tjaaaa, da waren die beiden Herren selbst überrascht, und wussten zuerst nicht so recht damit umzugehen. Ok, an der nächsten Haltestelle musste ich sowieso raus und ich hatte das vergnügen den beiden 5 Minuten zuzusehen, wie sie verzweifelt versucht haben mit ihrem “Kontroll”-Gerät den Barcode zu scannen… schlussendlich meinte der eine (wahrscheinlich weil es ihm auch zu doof war noch länger rumzüben), das es schon reicht was sie im Klartext gesehen haben (da war ja auch nochmal ein Code drauf). Ob es das spiegelnde Display meines Handiy war oder was sonst, bleibt unbekannt.

Was soll ich noch weiter dazu sagen ? Ich kann den beiden Kontrolleuren keinen Vorwurf machen…. aber, ganz ehrlich…. für mich war das ganze wieder ein Beweis dafür, dass diejenigen, die sich sowas einfallen lassen und bauen, ganz bestimmt nicht diejenigen sind, die das später auch im alltäglichen Einsatz benutzen…. oder die Leute sind einfach nicht geschult (und das kann man nur dem Management zum vorwurf machen)…. .Ein Beispiel mehr dafür, wie eine tolle Idee einfach dadurch verkackt wird, weil es entweder nicht ausgereift auf die Leute losgelassen wird, oder das Personal nicht geschult ist. Dafür gibt’s einen Daumen nach unten von mir ;-)

für den kleinen Hunger ;-)

Freitag, 22. Mai 2009

Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte :

“Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir: PRIMA, LOS GEHT`S!

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

Chili Nr 1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili
Richter1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
Richter2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!!
Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das übelste. Diese Texaner sind echt bescheuert!

Chili Nr 2: Arthur`s Nachbrenner Chili
Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
Richter 2: Aufregendes Grill-Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst genommen zu werden.
Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.

Chili Nr 3: Fred`s berühmtes “Brennt die Hütte nieder Chili”
Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist. Bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.

Chili Nr. 4: Bubba`s Black Magic
Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an HEIß
auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?

Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner
Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen.
Musste furzen und 4 Leute hinter mir mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf
meine Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.

Chili Nr 6: Veras sehr vegetarisches Chili
Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen musste und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.

Chili Nr 7: Susannes “Schreiende-Sensation-Chili”
Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpeperoni.
Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Peperoni reingeworfen.
Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen.
Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an.
Mein Hemd ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch einsaugen.

Chili Nr. 8: Helenas Mount Saint Chili
Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte.
Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.

ein erster Haarschnitt für 50% des regulären Preises? na warum nicht?…

Mittwoch, 20. Mai 2009

sagte ich mir, als ich den Flyer sah. Da mir die Knete auch nicht aus’m allerwertesten wächst, und die Lokation eh an der selbe Strasse ist, wo ich arbeite (Hagenholzstrasse), hab ich das natürlich gleich mal ausprobiert. Hätte eh schon längst mal wieder zum Coiffeur gehen müssen, und da war das natürlich ein idealer Zeitpunkt. Die Leute dort sind super nett und sympathisch. Für mich hat’s gepasst. Also wenn sonst noch jemand mal einen Haarschnitt für nur die hälfte des Regulären Preises haben will, der kann sich bei www.DiCarlo-Coiffeur.ch ruhig mit dem Flyer anmelden. Meine Haare sind wieder Sommertauglich, und gespaart hab ich auch noch, was will man mehr

flyer

Westumfahrung

Montag, 4. Mai 2009

Tja, jetzt ist sie da, die neue Westumfahrung und alle sind glücklich und froh. Alle ? nein der eine oder andere hat sich bestimmt wie ich auch heute genervt, als er am Autobahnende A3 in Brunau auf der Sihlhochstrasse eine Stunde im Stau stand. Stöhn, statt 60-80 Minuten für meinen Arbeitsweg nach Örlikon dauerte es heute 2 Stunden. Eigentlich wurde es ja Zeit, dass Zürich umfahren werden kann (warum das nicht schon von Anfang an so gelöst wurde, entzieht sich meiner Kenntniss). Aber warum musste diese im politikerdeutsch genannten “flankierenden Massnahmen” denn gleichzeitig mit der Eröffnung aufgestellt werden ? Hätte man den Transit nicht noch eine Woche 2 spurig lassen können, bis sich jeder eine geänderte bzw. erweiterte Verkehrsführung gewöhnt hätte ? Na ja, die Hoffnung bleibt, dass sich das früher oder später wieder einpendelt und ich werd mir mal gedanken darüber machen, wie ich das Autobahnende umfahren kann, bzw über eine andere Route nach Örlikon komme. Auf’n ÖV hab ich keinen Bock… 1 1/2 Stunden öffentlicher Verkehr ist nicht mein Ding.

Neues Spielzeug, EEE, Windows, Linux & UMTS

Freitag, 1. Mai 2009

Tja, wo fang ich an ?… Ach egal, 1. Mai, juhu, langes WE, das freut schon mal ungemein. Nun dacht ich mir diese Woche, ich könnte ja eigentlich mal wieder meinem kleinen Leiden nach immer neuem Spielzeug fröhnen. Hmm… also ein neues Techniktoy kaufen. Nur welches ? iPhone vielleicht ? nä, das ist inzwischen ein alter Hutn und mein Nokia N95 ist diesbezüglich schon Spielzeug genug. Netbooks sind doch inzwischen in aller Munde …. ja warum nicht ? Es näme mich doch mal echt wunder, wie sich die Dinger so im real-life handlich so von einem herkömmlichen Notebook unterscheiden. Dazu käme natürlich der Anreiz, dass ganze mit UMTS zu koppeln und am liebsten noch mit Linux als OS… das dürfte wohl genügend Möglichkeiten bieten um meinen Spieltrieb zu befriedigen.

Gedacht, getan…. ich hab nicht allzulange recherchiert, … das ASUS eee 1000H war gleich das Gerät meiner wahl…. Die Linux – Version (bzw. Distribution) war für mich auch schon von anfang an klar, Ubuntu musste es sein. Diesbezüglich habe ich nur wenig rumgesurft und ein paar Erfahrungsberichte gelesen… war nicht alles eitel Sonnenschein was ich da so zu lesen bekommen hab, aber nirgends ein wirklicher show-stopper. Und so hab ich mir kurzerhand einen eee von Asus bestellt, und dazu gleich einen Update für meine alte UMTS-Karte von swisscom, einen netten kleinen UMTS-USB Stick  (der dann hoffentlich auch seinen Dienst mit Ubuntu erledigen würde, was die alte pc-card ja leider nicht machte, wie ich bei meinem notebook schon vor längerem feststellen musste. Die Gründe dafür hab ich auch gefunden, die Lösung auch, alles im Netz versteht sich… aber den Krampf für die Lösung wollt ich mir nicht antun…. firmware flashen und so’n scheiss…).

Die Hoffnung war natürlich gross, dass die Bestellung zeitlich mit dem 1. Mai zusammenpassen würde. Und ich hatte glück, ARP lieferte wie immer innerhalb von 24 Stunden und selbst swisscom schaffte es, den Stick sogar am 1. Mai, also heute, in die Post zu werfen. Dem eee-pc von ASUS war schon ein Linux vorinstalliert, als hätte ich das Ding gleich benutzen können…. aber das wär ja zu einfach :D . Ich wollte ja das gleich Linux benutzen, welches ich bereits auf der Firewall/Webserver benutzte, also Ubuntu. Schnell die Anleitung für die Installation bei denen auf der Webseite besorgt, das CD-Image runtergeladen und via USB-Stick auf dem eee-pc installiert. Das war natürlich keine 5 Minutenarbeit. Vom Auspacken des eee-pc bis zur fertigen Installation von Ubuntu verstrich grob eine Stunde. Ubuntu (das übrigens der Netbookremix auf basis des aktuellen Ubuntu 9.04 ist) fragte ein paar Details bezüglich dem Standort, Zeit, Tastaturlayout und Sprache und ob man das bereits exisiterende System überklatschen will oder zusätzlich dazu installieren will (also Dualboot). Pah, bin ein Mann, nix da, überklatschen, gnadenlos, kenne keinen Schmerz, volles Risiko *schmunzel*. Und dann kam das übliche, warten während Ubuntu sein Zeug installierte… währenddessen konnte ich schon mal die erste Wäscheladung reinwerfen gehen (verdammt, kein Weichspüler mehr..). Als ich zurückkam war die installation natürlich noch nicht feddisch, wie zu erwarten. Da packte ich mal den neuen UMTS-Stick aus, und wollte mich daran machen, die alte pc-card (ebenfalls von swisscom) an meinem alten Notebook auszutauschen. Erst mal geärgert, dass ich die blöde Simkarte fast nicht entfernen konnte, egal, ging dann zuguter letzt doch noch. Und dann machte ich mich mal daran das Ding gemäss Installationsanleitung startklar zu machen.

Na ja, was soll ich sagen, Stick eingesteckt, Installation startete, meldete irgendwas von nicht aktuellen WLAN-Treibern, trotzdem weitergemacht, 2 mal Neustarten (wieso ist mir immer noch nicht klar) und nach dem 2. mal kam eine Fehlermeldung von wegen der Akku sei nicht mit dem Systemkompatibel usw.. usw. automatischer Ruhezustand… toll.. DER AKKU?!?!?! Hä ?? Das ist ja, wie wenn ich an einem Auto den Reifen wechsle, und der Motor nicht mehr anspringt (ok, das könnte mir vielleicht bei meinem Alfa passieren) aber sollte ja nicht den Normalfall darstellen. In der Zwischenzeit ist der eee-pc auch feddisch mit der Installation von Ubuntu und fordert mich auf den Memory-stick zu entfernen, damit die Installation abgeschlossenn werden kann. Gemacht, neugestartet, ubuntu war da lief… wunderbar noch das eee-control für Gnome installiert (ich will schliesslich die Kontrolle darüber, ob wlan, bluetooth usw. eingeschaltet sind oder nicht) und gleich am heimischen Hotspot angemeldet. Die obligatorischen Codecs für MP3 & Co noch draufpappen.  Wunderbar, alles da, lief ohne murren… die übliche Updatesessions die jetzt folgte kennt man ja inzwischen von jedem OS. Mein Sony Vaio tut sich indes immer noch schwer damit, den neuen UMTS Stick zu akzeptieren. Die üblichen prozedere wie allles deinstallieren, Treiber updaten usw. hat es schon hintersich und startet eben zum 20 mal neu. Die nächste Wäscheladung  war auch eben fällig… ok, zurück zu den Spielen für grosse, etwas genervt dachte ich mir, mal schauen wie der UMTS-stick beim eee-pc ankommt, bzw. ob Ubuntu damit klar kommt. Also hier mal eingesteckt und da poppte auch gleich ein Fenster auf, neudeutsch "Wizzard" der mir bei der Konfiguration helfen sollte… provider wählen und das wars auch schon. Oben rechts beim Symbol für die Netzwerkverbindungen kann ich jetzt Swisscom wählen und hab das auch gleich gemacht (gleichzeitig natürlich das Wlan deaktiviert, will ja sicher gehen, dass ich über den stick ins Netz komme). Unscheinbar, aber mit einer bestätigungsmeldung war ich nun also im Netz, echt ? gleich mal bisschen surfen… tatsächlich, das kann doch nicht sein, so einfach ?  so schmerzlos ? tatsächlich *froi.

 

Fazit: Das neue eee-pc Spielzeug ist ganz witzig. Klein, ziemlich Leicht (1.5kg) und genügt meinen Ansprüchen fürs surfen, chatten, mailen und einen einfachen Brief kann man damit auch schreiben (die Software lässt natürlich auch mehr zu). Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig… scheisse zu sagen wär übertrieben, vielleicht hab ich auch inzwischen einfach zu grosse wurstfinger). Die Maustasten zu hart für meinen Geschmack. Das Touchpad hingegen find ich schrott, oder ich hab zu kalte Finger. Das die ganzen Drahtlostechnologien auf anhieb funzten, hat selbst mich überrascht.

Mein 2. Jahre altes Vaio Notebook mit Windows XP Prof. weigert sich immer noch, über den UMTS-Stick ins Netz zu gehen, wieso auch immer… eigentlich hätte ich’s andersrum erwartet. Ok, man muss vielleicht auch sagen, dass ich das Vaio mal komplett neu installieren sollte damit der ganze alte Schrott dadruff verschwindet… aber irgendwie kann das doch einfach nicht sein. Na erst mal so weiterbasteln und dort mein paralellinstalliertes Ubuntu mit dem Stick auch noch testen. Und jetzt geh ich die erste Wäscheladung aus’m Trockner holen.