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Mein eigenes iPad, die Magie hat mich heimgesucht, und ich durfte mal wieder herzlich Fluchen…

Mittwoch, 1. September 2010

Es kam mal wieder, dass ich mir ein neues Spielzeug bestellt hatte (lange nach der “Launch”-Hysterie), und gestern wurde es geliefert. Ich war gespannt, neugierig, ja schon fast ein wenig euphorisch. Ich hatte mich wirklich auch ein wenig anstecken lassen, war aber zugleich auch skeptisch…. wie schizo, ich weiss. Nun ja, da packte ich das Ding aus, viel war es nicht. Das iPad, USB-Kabel und der obligatorische Stromknubbel für die Steckdose. Schnell die Schutzfolie vom iPad gerissen und gleich mal eingeschaltet (einfach mal alle Knöppe drücken…). Und siehe da, es wurde Licht, bzw. das Apple-Logo..oohh… aaahhh… Doch ähm, zu meinem Erstaunen wollte das Ding via USB mit iTunes verbunden werden und machte sonst keine Anstalten etwas anderes zu tun. “Kann doch nicht sein” dachte ich mir, und gleich mal die 2-3 auf 3 Sprachen beiliegenden Begleit-”Heftchen” durchgeblättert… ne nix, da steht nix… warranty informations interessierten mich auch nicht wirklich.

So, da stand ich nun, eben vom Feierabend heimgekommen, mit ‘nem Berg von Verpackung vor mir und dem IPad eingeschaltet in der Hand, das erst mal nach iTunes lechzte. Aber ich wollte doch gleich damit losspielen, surfen, mailen, online phodos glotzen, Bücher lesen … all die tollen Dinge die man damit tun kann, sollte können. Tjaaaa, da hab ich die Rechnung wohl ohne den Wirt (sprich Apple gemacht). Na ja, wie auch immer, nachdem ich als Linuxer ja zum Glück noch eine virtuelle Maschine mit WindowsXP rumliegen hatte, habe ich mich eben dazu durchgerungen dort iTunes zu installieren. Also schnell runtergeladen und installiert. Was mich dann schon wieder etwas stutzig gemacht hat, war der Absturz von iTunes beim ersten start. Aber egal, nachdem ich den ersten Start begleitet durch mehrere Programmabstürze soweit gebracht hatte, dass iTunes aktiv war, hat sich auch das iPad dazu durchgerungen, mir endlich seine normale Bedienoberfläche zu zeigen. Inzwischen waren 2 Stunden vergangen.

Endlich soweit, das iPad auch benutzen zu können meldete ich mich gleich in meinem WLan an und machte mal ‘ne Webseite auf. Ok, wunderbar funktioniert. Danach den Bookstore mal aus Neugier geöffnet. Oha, ein Buch gibbet umsonst, schön, dafür musste ich aber natürlich mittels Apple-ID anmelden. Zum glück hatte ich ja noch eine ID von meinem damaligen mac-mini kauf. Nur die Kreditkarte von damals war schon abgelaufen…. “wieso muss ich das jetzt mit einer aktuellen Kreditkarte aktualisieren ? Ich will doch einfach nur das gratis Buch anschauen”… na ja, egal, wieder ‘ne aktuelle Karte hinterlegt und siehe da, das Gratisbuch wird runtergeladen. Aha, schön, ganz witzig. Bisschen rumgeblätert, fein fein. So, dann kam ich auf die gloriose Idee, ein Buch, welches ich als PDF kürzlich gekauft habe mal auf dem iPad anzuschauen. Das war denn auch schon der nächste Fehler, der mich die nächsten 3 Stunden beschäftigte. Dennnnnnnnn, wie schaffe ich es denn nun, dieses PDF-File von meinem Linux-Desktop auf den iPad zu kopieren ? Mein Ubuntu erkennt das iPad ja freundlicherweise als USB-Device, wo ich auch Zeug draufkopieren kann (und das liess mich zuerst schon hoffen…), aber leider fand ich nirgends auf dem iPad das besagte PDF….

Also lange Rede kurzer Sinn, kurz um halb 2 Uhr Nachts und einem ersten Einkauf im App-Store später (der meiner Meinung nach sowas von überflüssig war, nämlich einen client um auf mein NAS zugreifen zu können… einen Client bzw. Software die man sonst auf jeder verdammten Plattform inzwischen umsonst kriegt… ach was Reg ich mich auf…), also eben nach einer Odysee um ein PDF vom PC auf den iPad zu kopieren OHNE iTunes dazwischen (was dann ja auch noch geklappt hatte), habe ich dann meine ersten Gehversuche beendet. Oder sollte ich noch erwähnen, dass der integrierte PDF-Reader leider in die Knie ging (sprich abstürtzte), ob der Grösse dieses Buches von 150 MB ? Aber es gab ja zum glück im Store noch etwa 7 weitere freeware-pdf-reader von denen die Hälfte dann auch mit der Grösse dieses Buches umgehen konnte. Ob ich mir die Mühe mache, das auch noch mit Filmen oder Musik zu probieren, lass ich an dieser Stelle offen…

Ich muss wohl zu Apples Verteidigung anmerken, dass ich wohl kaum zum Mainstream gehöre, was die Betriebssysteme meiner Computer angeht, geschweige denn einen Apple-Computer mehr benutze…..aber auf der anderen Seite erwarte ich ehrlich gesagt von einem “Consumer-Magic-Device”, dass sich dieses auch in Betrieb nehmen lässt, ohne dass ich einen Computer besitze (vom Rest, ein einfaches PDF auf’s iPad zu kopieren, rede ich gar nicht mehr). Aber eben, ich passe wahrscheinlich einfach nicht ins Cupertino-Kundenbild. Bin ja gespannt, was die Konkurrenz in den nächsten Monaten auf den Markt wirft.

Windows

Samstag, 3. Juli 2010

Windows und seine Macken

Und genau desshalb kotzt mich Windows (7 btw) langsam so tierisch an. Da schaltet man seinen “grossen” Rechner am Wochenende an, und schon zickt der Messenger rum (keine Rückmeldung). Nichts geändert, nichts gemacht (ausser ‘ne Runde gezockt)… hört sich wie bei ‘ner Hotline an: “Ich hab nix gemacht”. Und genau aus diesem Grund arbeite ich auf meinem Schulnotebook mit Linux (Ubuntu). Es läuft einfach, und läuft und läuft und läuft. Und die Windowsanwendungen die ich da brauche (und liebgewonnen habe), lass ich einfach in ‘ner virtuellen Maschine laufen (Virtualbox). Und sollte Windows dort mal anfangen rumzuzicken, dann wird einfach ‘ne Sicherungskopie der fertig installierten Maschine hingestellt feddisch.

Ubuntu 10.04, Virtualbox 3.2 und ext4

Samstag, 19. Juni 2010

Da denkt man sich, man tut sich mal etwas gutes (bzw. seinem Notebook) und ersetzt seine Harddisk mit einer SSD. Schon wieder was zum basteln, ja, ich weiss. Aber nachdem ich auf meinem anderen alten Notebook, das unter Windows 7 läuft bereits die herkömliche Harddisk gegen eine SSD ausgetauscht hatte, und Windows 7 auf dem ding jetzt förmlich fliegt, habe ich mich dazu entschlossen mein Schulnotebook auch mal aufzurüsten. Gesagt getan, der mechanische Teil war ja schnell erledigt. Das wirklich zeitaufwändige ist ja jedesmal wieder das aufspielen der Software und das “Customizing”. Da mein Schulnotebook ja unter Ubuntu läuft, habe ich auch gleich die Chance ergriffen, und das neueste Ubuntu 10.04 (a.k.a. Lucid Lynx) aufgespielt. Da ich ja sehr gerne mit Dreamweaver bastle, und das in der Vergangenheit auch immer unter Virtualbox benutzt habe, ergab sich auch gleich die Möglichkeit Virtualbox auf den neuesten Stand zu bringen. Alles weiter kein Problem, die neueste Version von Virtualbox (3.2) bei Sun bzw. Oracle runtergeladen installiert und gut war. Dachte ich zumindest, bis meine kopierte 7er Version von Windows anfing Zicken zu machen. Verdammte axt, beim ersten Start schrottete irgendetwas gleich das Filesystem von Windows in der Virtualbox. Und wie es so ist, man sucht bei sich zuerst den Fehler … also das ganze Windows nochmal installiert und dort schon Probleme bekommen. Meine Fresse habe ich geflucht und geheilandet. Irgendwann nach dem 3. Versuch war dann Windows drauf, und es lief (mehr oder weniger). Aber den Dreamweaver bekam ich nicht mehr installiert. Immer wieder Filesystemfehler auf Windows 7…. tja, und dann hab ich mich mal an meinen guten Freund google gewandt. Nach etwas suchen fand ich dann auch eine Antwort. Es war nicht Linux, es war nicht Windows und es war auch nicht die SSD, die da diese Mätzchen machte. Ok, irgendwie eben doch Linux, und zwar ext4, welches als Standardfilesystem inzwischen installiert wird. Scheinbar ist es bei Ubuntu der Fall, dass es einige Patches nicht in den Kernel geschafft haben und genau diese Fehlen, damit Virtualbox 3.2 seinen Dienst klaglos tut. Was ich nicht wusste ist, dass Virtualbox in der Version 3.2 einige Änderungen am I/O-System vorgenommen hat, und diese beissen sich mit ext4 bei Ubuntu. Was macht man da als pragmatischer Anwender ? nein, nicht den Kernel selber patchen, nein, ganz einfach auf die letzte funktionierende 3.1-Version zurückgehen, und siehe da, es funktioniert wieder alles wunderbar. Das und ähnliche Beispiele sind für mich mit ein Grund, warum Linux auf Privatanwenderseite nicht in die Gänge kommt. Aber anyway, ich bin wieder happy und kann meinen Dreamweaver und meinen Photoshop benutzen.

Hier ist übrigens der Link auf das Virtualbox-Forum mit den Beiträgen zu diesem Thema und die weitere Verlinkung zu launchpad wo über die Patches gesprochen wird, die eigentlich noch in den Kernel reinmüssten.

http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=7&t=31255

#ubuntu-classroom

Donnerstag, 6. Mai 2010

Aus gegebenem Anlass (Release von Lucid Lynx) bin ich kürzlich wiedermal auf diesen ominösen “klassen-raum” aufmerksam geworden (näheres dazu auf https://wiki.ubuntu.com/Classroom ). Über das Thema bin ich schon des öfteren gestolpert, hab es aber nie weiterverfolgt. Bis anfang dieser Woche. Da wollte ich doch mal “reinhören”. Um was handelt es sich eigentlich dabei ? Ganz simpel um einen moderierten IRC-Channel (internet relay chat), in dem diverse Mitarbeiter von Canonical (ich glaube es sind Mitarbeiter), zu unterschiedlichsten Themen referieren (‘ne Stunde, so um den Dreh rum, pro Thema). Und je nach Thema ist das auch mehr oder weniger Interessant. Unter Umständen lernt man so was über neue “Features” in Ubuntu 10.04, oder sogar vielleicht auch grundsätzlich etwas neues. Bei einem der Themen ging es um byobu. Dieser Begriff hat mir überhaupt nix gesagt, desshalb hab ich auch am Anfang etwas genauer mitgelesen. Dustin Kirkland hat diese nützliche Tool vorgestellt, und was man damit alles anstellen kann (und das sogar noch interaktiv auf einer zur verfügung gestellten amazon s3 session). Die Zuhörer im IRC wurden eingeladen sich mittels ssh auf diese session zu verbinden und konnten so seinen Ausführungen im IRC-Channel folgen, während wir zur selben Zeit in der ssh-session seine Aktionen live mitverfolgten. Sehr cool, kann ich nur sagen, denn jetzt weiss ich wie ich mittels einer einzigen ssh Verbindung mehrere Session aufmachen kann, und diese auch unterbrechen um mich später wieder darauf einzuklinken (mit all den zusätzlichen Möglichkeiten die dieses Tool fürs Monitoring der Umgebung bietet). Zum ende jedes Thema gibt’s auch die obligate F&A-Runde. Selbst als Nicht-Entwickler bzw. Profi-User muss ich sagen, kann man doch alleine schon beim Mitlesen manchmal etwas lernen.

Also für mich war das die erste Erfahrung einer solchen “Schullektion”, die ich echt faszinierend fand.

endlich mal die eigene Homepage angefangen zu überarbeiten

Dienstag, 6. April 2010

ja, es wurde auch Zeit meiner Homepage auf www.cyberdines.ch eine Frischzellenkur zu verpassen. Das gab mir auch gleich die Gelegenheit die Schultheorie (CSS & HTML) in der Praxis anzuwenden. Ich muss ja zugeben, dass die Grundlage dafür ein gekauftest Template darstellte. Hab mir zuerst ein wenig Gedanken über die prinzipiellen Aufbau und Inhalt gemacht, und bin dann per zufall auf ‘ne Template-Seite gelangt, wo man solche “Muster” käuflich erwerben kann (sprich Stylesheets und was noch viel angenehmer war, die Bilder dazu). Ich glaube mit den Graphiken hätte ich am meisten Zeit vertrödelt (besonders da ich praktisch nie mit entsprechenden Programmen arbeite). Die Stylesheets habe dann noch entsprechend meinen Bedürfnissen “frisiert” und fertig ist ein erster Wurf der Seite.

Interessant wäre es natürlich, das ganze einem CMS “unterzujubeln”. Aber meine ersten Gehversuche endeten bei typolight noch etwas im Nirvana. Na ja, egal. Erst mal die ganze HP von A-Z klassisch erstellen, und dann werd ich mir nochmal etwas Zeit nehmen um herauszufinden, wie ich das dann auf ein PHP-gestütztes Content Management System übertrage (weil da wirds ja dann eigentlich wirklich interessant, wenn der eigentliche Inhalt aus ‘ner DB gespeisst werden, und das Layout nur noch einmal existiert.).

Ein UMTS-Router für die Hosentasche ? MiFi 2352

Samstag, 20. März 2010

Oder wie man bei uns sagt: “Für den Hosensack?”. Wieso nicht ? Nachdem ich mir mal Gedanken darüber gemacht hatte, wie ich denn meine UMTS-Flat unterwegs für mehr als 1 Device benutzen könnte, bin ich über dieses Witzige Teilchen gestolpert und nach dem Durchlesen dieses Testberichtes (http://www.computerworld.ch/aktuell/news/48916/index.html) hab ich mir das Ding auch gleich mal gegönnt (jajajaja… schon wieder was zum Spielen). Heute inna Post gelegen, gleich ausgepackt, aufgeladen, SIM-Karte aus’m UMTS-Stick genommen und reingewurschtelt. Eingeschaltet und, OH WUNDER, gleich auf Anhieb hat’s funktioniert. Genau so muss es sein, sowas erwarte ich inzwischen von solchen witzigen Gadgets. Einschalten, loslegen, gut is. Manchmal bin sogar ich noch überrascht, dass man nicht den Doktor machen muss, um etwas zum laufen zu bringen :D

Internetradio, ‘n dolles Ding

Freitag, 5. März 2010

Internet-Radio ist schon ‘ne feine Sache. Und seit ich mir letzthin (schon) wieder ein neues Spielzeug (diesesmal von Logitech) angeschafft habe, musste ich mich damit auch mal kurz etwas beschäftigt. Also der Radio-Wecker-Ersatz den ich mir da mit der Squeeze-box boom angetan habe ist ganz witzig, aber richtig interessant wirds natürlich erst mit dem richtign Sound. Klar, die ganze MP3-Sammlung vom NAS streamen ist ja schon “cool” (gottseidank läuft die Server/Streaming-komponente auf ‘m NAS), aber wer hat schon immer grossartig Lust sich durch die eigene Sammlung durchzuwühlen (Genre-kennzeichnung hin oder her). Und da man auf dem Ding auch inet-radiosender “empfangen” kann, hab ich natürlich auch mal ‘n paar ausprobiert, die schon “konfiguriert mitgeliefert” werden. Schön und gut, und wer hät’s geglaubt, mein Neffchen hat mich, als ich das Thema kurz angesprochen habe, sogar auf einen inet-radiosender aufmerksam gemacht, den ich inzwischen ganz stark finde (ja SWR3, musst auffpassen, dass du nicht meine persönliche Favoritenposition verlierst ;-) ). Die Rede ist von www.housetime.fm . Cooler Sound (für alle die House mögen)… und oh Freude schöner Götterfunken, die Bandbreite von meiner UMTS-Flat reicht sogar um den auf Arbeit über’s Netbook zu empfangen. Klar, man könnte jetzt behaupten, das ganze gabs schon vor 30 Jahren, und nannte sich “Kofferradio”, aber ey, was solls, alter Wein in neuen Schläuchen :D …. Jetzt müsste nur noch die Sonne sich endlich mal ‘n Ruck geben, das Thermometer um 20 Grad ansteigen und schon wär der Einstieg ins WE perfekt…. in diesem Sinne: Have fun, sun and nothing to do

Google Buzz, Facebook, Kaffeklatsch und wieso ich keinen Alfa mehr kaufen würde ;-)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nun hab ich doch in den Medien in letzter Zeit sehr viel von mobiler Kommunikation gelesen und gehört. Die Handyhersteller überschlagen sich momentan geradezu mit ihren im 2-3 Wochentakt neuerscheinenden Smartphones und ihren zukünftigen neudeutsch genannten “Apps” weil sie ja laaaaangsam an Apples Beispiel gesehen haben, dass sich damit vielleicht auf dauer sogar Geld verdinen lässt. Und ich frage mich irgendwie immer häufiger wozu das eigentlich gut sein soll ? (obwohl ich ja meinem Spieltrieb auch nur selten Einhalt gebieten kann, und die neuen Gadgets und Toys ausprobieren muss). Und bei dieser Frage habe ich mich selbst erwischt, wie ich gerade in Facebook herumgesurft bin.

Tja, Facebook, ein anderes für mich irgendwie unerklärbares Phänomen. Wenn mich heute jemand fragen würde, was das ist, so würde ich fast dazu neigen zu sagen, das ist der Kaffeklatsch der Neuzeit, die digitale Stammtischrunde. Ich meine, es ist ein Ort wo man seine Meinung kundtun kann, auch wenn sich keiner dafür interessiert (eigentlich genaus wie ein Blog ;-) ). Oder um das noch überspitzter zu formulieren, ein Ort um seinen digitalen Exibitionismus oder sogar Voyeurismus auszuleben. Oder werde ich einfach langsam alt und erkenne nur den tiefergehenden Sinn einer neuen Art zu kommunizieren nicht ? Klar, als technikaffiner Mensch find ich das alles schön und lustig, aber was mir das wirklich nützen soll (ausser der versäumten Zeit, die ich dafür Aufwende um daran teilzunehmen) ist mir schleierhaft. Sicher, man findet Bekannte, lang vergessene Schulfreunde usw. und kann mal wieder mit denen in Kontakt treten, Meinungen austauschen, den andern an seinem Leben Teil haben lassen (ähm, öhm… will ich das wirklich ? Und muss ich unbedingt wissen, was dieser oder jener Bekannte neulich für ‘ne Unterhose bei der Hochzeit seiner Schwester trug ?.. ähm, aha, soso…..). Aus wirtschaftlicher sicht kann ich verstehen, dass Google in diesen Gefilden auch noch mitmischen will…. wo könnte man Werbung denn noch besser und vor allem (aufgrund der gesammelten, benutzerspezifischen Daten und Profile) an den Mann bzw. die Frau bringen, als in einem sogenannten “Social-Network” ? Die Infrastruktur haben se ja, und die Benutzer müssen sich mehrheitlich noch nicht mal mehr speziell dafür anmelden, sofern sie denn schon über einen google-account verfügen (und rigendwie tun das doch schon viele, egal ob sie nun youtube oder google-mail benutzer sind, und was weiss ich nicht noch alles).

Ich bin bestimmt kein “Nein”-Sager, und bestimmt nicht einer der den Spruch “früher war alles besser, einfacher” bei jeder Gelegenheit benutzt…. ne, ich bin genauso ein Lemming, der nur mit dem Strom schwimmt, aber irgendwie…. na ja anyway, gibt ja auch noch so reale, echt physisch anfassbare Dinge wie Autos, die “gelegentlich” nicht so tun wie sie sollten :) und mein Alfa ist da ein schönes Beispiel für…. aber was soll ich lange jammern, einmal und nie wieder ‘nen Selespeed sag ich da nur… gibt’s eigentlich ‘ne “Fan-Gruppe” bei Facebook mit dem Namen: “Ich hasse Alfa-Romeo” ? :D

Wenn der Google-Kalender glaubt…

Dienstag, 4. August 2009

man hätte eine Kalenderdatei (mit aus einem anderen Kalendersystem exportierten Kalenderdaten im iCal-Format) bereits importiert, dann hat er vielleicht recht. So geschehen bei mir. Nur das ich diese Daten bereits in der Zwischenzeit wieder gelöscht habe (weil die falsche Zeitzone eingestellt war), das war ihm ziemlich wurscht.

Da war ich natürlich ganz schön sauer, bis ich in der zu importierenden iCal-Datei die UID für jeden Eintrag geändert habe.

 

Das war der Bösewicht bei jedem der Daten:

UID:9662B8F1-59FF-45C6-ABA7-191D10FB79B6-000000000000171500

 

Und siehe da, plötzlich funktioniert der erneute Import. Warum man seitens Google-Kalender nicht einfach eine Abfrage eingebaut hat, ob man diese “bereits importierten” Termine einfach überschreiben will, halte ich ehrlich gesagt für schwache “Usability”. Na ja, egal.

Handyticket der SBB

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nun hab ich mal wieder den ÖV benutzt und bin natürlich bei der sbb-seite nachschauen gegangen, wie’s so mit den Verbindungen aussieht. Da seh ich, man kann ja sogar sein Ticket online kaufen und ausdrucken. Hört sich super an, aber moment, ich sehe da was von Handy und gleich runterladen. Huiii “wie geil”… gleich mal ausprobieren. Also schnell ‘ne die Java-Applikation runtergeladen und eine Tageskarte für die Zone 10 gekauft. Schön, man kriegt nach dem Kauf auf der Applikation das Ticket als klartext dargestellt, als Barcode (oder was das auch immer sein soll) und irgend’ne verwaschene Grafik wo die Details auch nochmal drauf sind. Super denk ich mir so, das Handy hast sowieso immer dabei und so kannste das Ticket auch nicht verwursteln…… Wie es der Zufall so will, komme ich natürlich auch prompt in eine Kontrolle (wie wenn’s der Teufel gewusst hätte :D ) Tjaaaa, da waren die beiden Herren selbst überrascht, und wussten zuerst nicht so recht damit umzugehen. Ok, an der nächsten Haltestelle musste ich sowieso raus und ich hatte das vergnügen den beiden 5 Minuten zuzusehen, wie sie verzweifelt versucht haben mit ihrem “Kontroll”-Gerät den Barcode zu scannen… schlussendlich meinte der eine (wahrscheinlich weil es ihm auch zu doof war noch länger rumzüben), das es schon reicht was sie im Klartext gesehen haben (da war ja auch nochmal ein Code drauf). Ob es das spiegelnde Display meines Handiy war oder was sonst, bleibt unbekannt.

Was soll ich noch weiter dazu sagen ? Ich kann den beiden Kontrolleuren keinen Vorwurf machen…. aber, ganz ehrlich…. für mich war das ganze wieder ein Beweis dafür, dass diejenigen, die sich sowas einfallen lassen und bauen, ganz bestimmt nicht diejenigen sind, die das später auch im alltäglichen Einsatz benutzen…. oder die Leute sind einfach nicht geschult (und das kann man nur dem Management zum vorwurf machen)…. .Ein Beispiel mehr dafür, wie eine tolle Idee einfach dadurch verkackt wird, weil es entweder nicht ausgereift auf die Leute losgelassen wird, oder das Personal nicht geschult ist. Dafür gibt’s einen Daumen nach unten von mir ;-)