Nun hab ich mal wieder den ÖV benutzt und bin natürlich bei der sbb-seite nachschauen gegangen, wie’s so mit den Verbindungen aussieht. Da seh ich, man kann ja sogar sein Ticket online kaufen und ausdrucken. Hört sich super an, aber moment, ich sehe da was von Handy und gleich runterladen. Huiii “wie geil”… gleich mal ausprobieren. Also schnell ‘ne die Java-Applikation runtergeladen und eine Tageskarte für die Zone 10 gekauft. Schön, man kriegt nach dem Kauf auf der Applikation das Ticket als klartext dargestellt, als Barcode (oder was das auch immer sein soll) und irgend’ne verwaschene Grafik wo die Details auch nochmal drauf sind. Super denk ich mir so, das Handy hast sowieso immer dabei und so kannste das Ticket auch nicht verwursteln…… Wie es der Zufall so will, komme ich natürlich auch prompt in eine Kontrolle (wie wenn’s der Teufel gewusst hätte
) Tjaaaa, da waren die beiden Herren selbst überrascht, und wussten zuerst nicht so recht damit umzugehen. Ok, an der nächsten Haltestelle musste ich sowieso raus und ich hatte das vergnügen den beiden 5 Minuten zuzusehen, wie sie verzweifelt versucht haben mit ihrem “Kontroll”-Gerät den Barcode zu scannen… schlussendlich meinte der eine (wahrscheinlich weil es ihm auch zu doof war noch länger rumzüben), das es schon reicht was sie im Klartext gesehen haben (da war ja auch nochmal ein Code drauf). Ob es das spiegelnde Display meines Handiy war oder was sonst, bleibt unbekannt.
Was soll ich noch weiter dazu sagen ? Ich kann den beiden Kontrolleuren keinen Vorwurf machen…. aber, ganz ehrlich…. für mich war das ganze wieder ein Beweis dafür, dass diejenigen, die sich sowas einfallen lassen und bauen, ganz bestimmt nicht diejenigen sind, die das später auch im alltäglichen Einsatz benutzen…. oder die Leute sind einfach nicht geschult (und das kann man nur dem Management zum vorwurf machen)…. .Ein Beispiel mehr dafür, wie eine tolle Idee einfach dadurch verkackt wird, weil es entweder nicht ausgereift auf die Leute losgelassen wird, oder das Personal nicht geschult ist. Dafür gibt’s einen Daumen nach unten von mir