Wenn der Google-Kalender glaubt…

4. August 2009

man hätte eine Kalenderdatei (mit aus einem anderen Kalendersystem exportierten Kalenderdaten im iCal-Format) bereits importiert, dann hat er vielleicht recht. So geschehen bei mir. Nur das ich diese Daten bereits in der Zwischenzeit wieder gelöscht habe (weil die falsche Zeitzone eingestellt war), das war ihm ziemlich wurscht.

Da war ich natürlich ganz schön sauer, bis ich in der zu importierenden iCal-Datei die UID für jeden Eintrag geändert habe.

 

Das war der Bösewicht bei jedem der Daten:

UID:9662B8F1-59FF-45C6-ABA7-191D10FB79B6-000000000000171500

 

Und siehe da, plötzlich funktioniert der erneute Import. Warum man seitens Google-Kalender nicht einfach eine Abfrage eingebaut hat, ob man diese “bereits importierten” Termine einfach überschreiben will, halte ich ehrlich gesagt für schwache “Usability”. Na ja, egal.

Handyticket der SBB

18. Juni 2009

Nun hab ich mal wieder den ÖV benutzt und bin natürlich bei der sbb-seite nachschauen gegangen, wie’s so mit den Verbindungen aussieht. Da seh ich, man kann ja sogar sein Ticket online kaufen und ausdrucken. Hört sich super an, aber moment, ich sehe da was von Handy und gleich runterladen. Huiii “wie geil”… gleich mal ausprobieren. Also schnell ‘ne die Java-Applikation runtergeladen und eine Tageskarte für die Zone 10 gekauft. Schön, man kriegt nach dem Kauf auf der Applikation das Ticket als klartext dargestellt, als Barcode (oder was das auch immer sein soll) und irgend’ne verwaschene Grafik wo die Details auch nochmal drauf sind. Super denk ich mir so, das Handy hast sowieso immer dabei und so kannste das Ticket auch nicht verwursteln…… Wie es der Zufall so will, komme ich natürlich auch prompt in eine Kontrolle (wie wenn’s der Teufel gewusst hätte :D ) Tjaaaa, da waren die beiden Herren selbst überrascht, und wussten zuerst nicht so recht damit umzugehen. Ok, an der nächsten Haltestelle musste ich sowieso raus und ich hatte das vergnügen den beiden 5 Minuten zuzusehen, wie sie verzweifelt versucht haben mit ihrem “Kontroll”-Gerät den Barcode zu scannen… schlussendlich meinte der eine (wahrscheinlich weil es ihm auch zu doof war noch länger rumzüben), das es schon reicht was sie im Klartext gesehen haben (da war ja auch nochmal ein Code drauf). Ob es das spiegelnde Display meines Handiy war oder was sonst, bleibt unbekannt.

Was soll ich noch weiter dazu sagen ? Ich kann den beiden Kontrolleuren keinen Vorwurf machen…. aber, ganz ehrlich…. für mich war das ganze wieder ein Beweis dafür, dass diejenigen, die sich sowas einfallen lassen und bauen, ganz bestimmt nicht diejenigen sind, die das später auch im alltäglichen Einsatz benutzen…. oder die Leute sind einfach nicht geschult (und das kann man nur dem Management zum vorwurf machen)…. .Ein Beispiel mehr dafür, wie eine tolle Idee einfach dadurch verkackt wird, weil es entweder nicht ausgereift auf die Leute losgelassen wird, oder das Personal nicht geschult ist. Dafür gibt’s einen Daumen nach unten von mir ;-)

Windows Vista, warum ausgerechnet ich ?

2. Juni 2009

Ja, warum musste mein alter PC den Geist aufgeben ? Mein schönes funktionierendes Windows XP, dass auf der Kiste sang und klanglos 3 Jahre seinen Dienst erledigt hatte. Leider war ich gezwungen einen neuen PC zu kaufen, weil der alte doch tatsächlich seinen Geist aufgab (Irgendwo musste ein Kurzschluss sein, weil er ohne Warnung nach ein paar Minuten Laufzeit plötzlich abschaltete). Den Fehler wollte ich nicht suchen, dafür war mir die Zeit einfach zu schade. Also husch husch einen neuen gekauft. Tja, was kriegt man heute, wenn man einen neuen PC mit 4GB Ram kauft ? Richtig, Markenhersteller packen da gleich Windows Vista Home Premium in der 64 Bit Edition rauf. Klar, ich hätte von anfang an wieder mein altes XP draufhauen können, nur wäre dann 1GB vom Hauptspeicher ungenutzt geblieben, und das störte mich vom prinzip her. Schon etwas misstrauisch schaltete ich das Ding an und liess die obligatorische “Erstinstallation” laufen. Das war innerhalb weniger Minuten erledigt und Windows lief. Tja, was dann folgte war ein auf und ab der Gefühle. Die wichtigsten Anwendungen installiert damit ich wieder “Arbeiten” konnte, die 1 Million patches hinterherhinstalliert und erfreut über den klaglosen Betrieb, dachte ich mir schon: So schlecht ist Vista doch gar nicht.

Doch dann, am nächsten Tag nahm das Drama seinen Anfang. All die alten Devices wollten ja auch noch angeschlossen werden…. Webcam, Tastatur (G15 von Logitech), Tablet (Wacom), Drucker/Scanner (Samsung). Von allen Herstellern die aktuellsten Treiber runtergeladen und installiert. Das Tablet von Wacom hab ich als letztes installiert. Und da fing ich mich an zu wundern. Wieso machte Vista dauernd eine “Denkpause” bevor es die, zugegeben etwas nervige, Sicherheitsabfrage machte ? Hmmm, war mir bis zu dem Zeitpunkt gar nicht aufgefallen. Auf den ersten Blick nicht so dramatisch, aber komisch, wenn der Bildschirm bis zu 20 Sek. einfriert und man nicht weiss, was jetzt gerade vor sich geht. Danach noch den Desktophintergrund anpassen… ja was ist denn jetzt los ? Wieder eine “Denkpause” bevor überhaupt die vorhandenen Designs angezeigt wurden ? Tja, was soll ich sagen, das ging mir dann doch gegen den Zeiger. Vor jeder Sicherheitsabfrage ein freeze des Bildschirms und Da ich das Tablet und seine Treiber als Übeltäter vermutete, hängte ich das Teil kurzerhand wieder ab. Aber nix änderte sich. Um die Storry kurz zu machen, viel probiert (auch mit Reihenfolge der Softwareinstallationen, reihenfolge der Hardwareinstallationen, unterschiedliche USB-Ports usw.).. den neuen PC 3 mal auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, X-mal Software installiert bis am Schluss klar war, dass sich das Keyboard und das Tablet auf irgendeine Art und Weise “beissen”. Und da ich kein Freund von Funktastaturen bzw. Mäusen bin, hab ich nicht die mitgelieferte Funkkombi aus Tastatur/Maus anghängt, sondern ein altes, dratgebundenes Keyboard. Und siehe da, alles funktionert (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt) tadellos, und das Tablet verrichtet auch seinen Dienst. Aber bis alles wieder so angepasst ist, wie die alte Maschine… das wird noch ‘ne Weile dauern.

Ach ja, falls sich wer auch mit Treibern oder Software rumärgert, dem seien die Wiederherstellungspunkte ans Herz gelegt, die man auch Manuell setzen kann. So hab ich zuguter letzt immer wieder zu einer funktionierenden Umgebung zurückspringen können, ohne gleich den ganzen Kübel neu aufsetzen zu müssen. Aber ärgern tut es mich schon, dass ich die G15 nicht mehr parallel zum Tablet anschliessen kann.

für den kleinen Hunger ;-)

22. Mai 2009

Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte :

“Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir: PRIMA, LOS GEHT`S!

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

Chili Nr 1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili
Richter1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
Richter2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!!
Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das übelste. Diese Texaner sind echt bescheuert!

Chili Nr 2: Arthur`s Nachbrenner Chili
Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
Richter 2: Aufregendes Grill-Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst genommen zu werden.
Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.

Chili Nr 3: Fred`s berühmtes “Brennt die Hütte nieder Chili”
Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist. Bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.

Chili Nr. 4: Bubba`s Black Magic
Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an HEIß
auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?

Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner
Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen.
Musste furzen und 4 Leute hinter mir mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf
meine Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.

Chili Nr 6: Veras sehr vegetarisches Chili
Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen musste und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.

Chili Nr 7: Susannes “Schreiende-Sensation-Chili”
Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpeperoni.
Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Peperoni reingeworfen.
Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen.
Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an.
Mein Hemd ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch einsaugen.

Chili Nr. 8: Helenas Mount Saint Chili
Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte.
Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.

Windows7 und die ersten Gehversuche

22. Mai 2009

Tja, da ich wie viele noch ein WindowsXP Benutzer bin, und mich bis anhin gescheut habe Windows Vista zu benutzen (den Ärger den viele meiner Bekannten damit hatten, wollt ich mir bis anhin nicht antun) lies mir der RC von Windows7 keine Ruhe :) . Nur wo installieren ? Auf meiner “Arbeitsmaschine” ? Ne, das Risiko ist mir zu Gross. Wofür gibt es das inzwischen frei erhältliche VirutalBox? Ja eiiiigentlich wär das ja ‘ne Möglichkeit… aber mein Desktop keucht eh schon, was tun ? Da mein Firewall/Webserver-PC neuer ist als mein Desktop und sonst eh nur die ganze zeit warme Luft produziert, hab ich doch kurzerhand dort VirtualBox installiert und Windows7 drauf geknallt. Erstaunlich, es läuft. Das einzige was mich störte, war die VNC-Verbindung… nicht so wirklich der Bringer was die Performance angeht… aber ey, wofür hat man sowohl ‘nen microsoft terminalserver client als auch den Server-Part bereits im OS integriert ? Und oh wunder, es funzt alles auf anhieb :D . Und so kann ich meinen Bastel- und Explorer-Trieb freien lauf lassen. Läuft soweit alles ganz passabel, sogar Multimedia. Auch gleich mal das OpenOffice installiert um etwas realitätsnäher bisschen rumzuspielen, und das ohne meine “echte” Workstation zu überfordern oder gar zu schrotten :D Ok, ob ich jemals Windows7 auf meiner aktuellen Workstation installieren werde ist fraglich. Denn wie wir alle wissen, mit ‘nem einfachen Update wird der ganze alte Balast mitgeschleppt… und das Customizing (sprich alle meine Anwendungen neu installieren und einrichten) bei einer Neuinstallation ist ja immer der Grösste Aufwand.. leider. Mal schauen wer das Rennen macht… Windows7 oder Ubuntu (denn wie ich ja jetzt sehe, läuft ein virtuelles Windows ganz brauchbar, sogar Remote *staun* )

Auf den ersten Blick gefällt mir Windows7. An das neue Layout muss man sich erst mal gewöhnen, aber bisher hab ich alles gefunden, was ich brauchte. Was die Performance angeht, bin ich sicher, das Ding würde sogar auf meinem betagten PC noch eine brauchbarere Figur machen. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben….. Meine Workstation war am anfang auch schnell…. und jetzt ist sie langsam *lach* (wie wenn sie altern würde). Wie sich eine exakte Arbeitsumgebung auf der 7er verhält, vermag ich nicht zu sagen (vor allem, wenn da noch ein Virenscanner seine Dienst verrichten würde ;-) ).. und ob ich sie soweit Anpassen werde, na ja, mal schauen.

ein erster Haarschnitt für 50% des regulären Preises? na warum nicht?…

20. Mai 2009

sagte ich mir, als ich den Flyer sah. Da mir die Knete auch nicht aus’m allerwertesten wächst, und die Lokation eh an der selbe Strasse ist, wo ich arbeite (Hagenholzstrasse), hab ich das natürlich gleich mal ausprobiert. Hätte eh schon längst mal wieder zum Coiffeur gehen müssen, und da war das natürlich ein idealer Zeitpunkt. Die Leute dort sind super nett und sympathisch. Für mich hat’s gepasst. Also wenn sonst noch jemand mal einen Haarschnitt für nur die hälfte des Regulären Preises haben will, der kann sich bei www.DiCarlo-Coiffeur.ch ruhig mit dem Flyer anmelden. Meine Haare sind wieder Sommertauglich, und gespaart hab ich auch noch, was will man mehr

flyer

Wenn Grub mit dem Fehler 17 startet,

9. Mai 2009

dann hat man wahrscheinlich (wie in meinem Fall) an den Diskpartitionen rumgespielt.

Ausgangslage

Konkret habe ich eine bestehende 2. Windowspartition gelöscht und danach in Ubuntu selbst die bestehende vergrössert (und zwar um die Grösse der gelöschten Windows-Partition). Der Hintergrund ist der, dass ich Windows eigentlich nur noch für WoW benutze auf dieser Maschine :)

Problem

Nach der Änderung startet der Bootloader (der mir ja die Auswahl zwischen Ubunut und Windows gibt) nur noch mit dem Fehler 17. Das scheint was mit dem geänderten Partitionslayout zu tun zu haben. Ich habe mich da nicht soooooo grossartig in die Doku von Ubuntu und Grub eingelesen.

Lösung

Eigentlich war’s ganz einfach. Von der LiveCD starten, Grub neu installieren. That’s it. Genauer beschrieben natürlich im Wiki von Ubunut, nämlich hier:

 https://help.ubuntu.com/community/RecoveringUbuntuAfterInstallingWindows

Westumfahrung

4. Mai 2009

Tja, jetzt ist sie da, die neue Westumfahrung und alle sind glücklich und froh. Alle ? nein der eine oder andere hat sich bestimmt wie ich auch heute genervt, als er am Autobahnende A3 in Brunau auf der Sihlhochstrasse eine Stunde im Stau stand. Stöhn, statt 60-80 Minuten für meinen Arbeitsweg nach Örlikon dauerte es heute 2 Stunden. Eigentlich wurde es ja Zeit, dass Zürich umfahren werden kann (warum das nicht schon von Anfang an so gelöst wurde, entzieht sich meiner Kenntniss). Aber warum musste diese im politikerdeutsch genannten “flankierenden Massnahmen” denn gleichzeitig mit der Eröffnung aufgestellt werden ? Hätte man den Transit nicht noch eine Woche 2 spurig lassen können, bis sich jeder eine geänderte bzw. erweiterte Verkehrsführung gewöhnt hätte ? Na ja, die Hoffnung bleibt, dass sich das früher oder später wieder einpendelt und ich werd mir mal gedanken darüber machen, wie ich das Autobahnende umfahren kann, bzw über eine andere Route nach Örlikon komme. Auf’n ÖV hab ich keinen Bock… 1 1/2 Stunden öffentlicher Verkehr ist nicht mein Ding.

Neues Spielzeug, EEE, Windows, Linux & UMTS

1. Mai 2009

Tja, wo fang ich an ?… Ach egal, 1. Mai, juhu, langes WE, das freut schon mal ungemein. Nun dacht ich mir diese Woche, ich könnte ja eigentlich mal wieder meinem kleinen Leiden nach immer neuem Spielzeug fröhnen. Hmm… also ein neues Techniktoy kaufen. Nur welches ? iPhone vielleicht ? nä, das ist inzwischen ein alter Hutn und mein Nokia N95 ist diesbezüglich schon Spielzeug genug. Netbooks sind doch inzwischen in aller Munde …. ja warum nicht ? Es näme mich doch mal echt wunder, wie sich die Dinger so im real-life handlich so von einem herkömmlichen Notebook unterscheiden. Dazu käme natürlich der Anreiz, dass ganze mit UMTS zu koppeln und am liebsten noch mit Linux als OS… das dürfte wohl genügend Möglichkeiten bieten um meinen Spieltrieb zu befriedigen.

Gedacht, getan…. ich hab nicht allzulange recherchiert, … das ASUS eee 1000H war gleich das Gerät meiner wahl…. Die Linux – Version (bzw. Distribution) war für mich auch schon von anfang an klar, Ubuntu musste es sein. Diesbezüglich habe ich nur wenig rumgesurft und ein paar Erfahrungsberichte gelesen… war nicht alles eitel Sonnenschein was ich da so zu lesen bekommen hab, aber nirgends ein wirklicher show-stopper. Und so hab ich mir kurzerhand einen eee von Asus bestellt, und dazu gleich einen Update für meine alte UMTS-Karte von swisscom, einen netten kleinen UMTS-USB Stick  (der dann hoffentlich auch seinen Dienst mit Ubuntu erledigen würde, was die alte pc-card ja leider nicht machte, wie ich bei meinem notebook schon vor längerem feststellen musste. Die Gründe dafür hab ich auch gefunden, die Lösung auch, alles im Netz versteht sich… aber den Krampf für die Lösung wollt ich mir nicht antun…. firmware flashen und so’n scheiss…).

Die Hoffnung war natürlich gross, dass die Bestellung zeitlich mit dem 1. Mai zusammenpassen würde. Und ich hatte glück, ARP lieferte wie immer innerhalb von 24 Stunden und selbst swisscom schaffte es, den Stick sogar am 1. Mai, also heute, in die Post zu werfen. Dem eee-pc von ASUS war schon ein Linux vorinstalliert, als hätte ich das Ding gleich benutzen können…. aber das wär ja zu einfach :D . Ich wollte ja das gleich Linux benutzen, welches ich bereits auf der Firewall/Webserver benutzte, also Ubuntu. Schnell die Anleitung für die Installation bei denen auf der Webseite besorgt, das CD-Image runtergeladen und via USB-Stick auf dem eee-pc installiert. Das war natürlich keine 5 Minutenarbeit. Vom Auspacken des eee-pc bis zur fertigen Installation von Ubuntu verstrich grob eine Stunde. Ubuntu (das übrigens der Netbookremix auf basis des aktuellen Ubuntu 9.04 ist) fragte ein paar Details bezüglich dem Standort, Zeit, Tastaturlayout und Sprache und ob man das bereits exisiterende System überklatschen will oder zusätzlich dazu installieren will (also Dualboot). Pah, bin ein Mann, nix da, überklatschen, gnadenlos, kenne keinen Schmerz, volles Risiko *schmunzel*. Und dann kam das übliche, warten während Ubuntu sein Zeug installierte… währenddessen konnte ich schon mal die erste Wäscheladung reinwerfen gehen (verdammt, kein Weichspüler mehr..). Als ich zurückkam war die installation natürlich noch nicht feddisch, wie zu erwarten. Da packte ich mal den neuen UMTS-Stick aus, und wollte mich daran machen, die alte pc-card (ebenfalls von swisscom) an meinem alten Notebook auszutauschen. Erst mal geärgert, dass ich die blöde Simkarte fast nicht entfernen konnte, egal, ging dann zuguter letzt doch noch. Und dann machte ich mich mal daran das Ding gemäss Installationsanleitung startklar zu machen.

Na ja, was soll ich sagen, Stick eingesteckt, Installation startete, meldete irgendwas von nicht aktuellen WLAN-Treibern, trotzdem weitergemacht, 2 mal Neustarten (wieso ist mir immer noch nicht klar) und nach dem 2. mal kam eine Fehlermeldung von wegen der Akku sei nicht mit dem Systemkompatibel usw.. usw. automatischer Ruhezustand… toll.. DER AKKU?!?!?! Hä ?? Das ist ja, wie wenn ich an einem Auto den Reifen wechsle, und der Motor nicht mehr anspringt (ok, das könnte mir vielleicht bei meinem Alfa passieren) aber sollte ja nicht den Normalfall darstellen. In der Zwischenzeit ist der eee-pc auch feddisch mit der Installation von Ubuntu und fordert mich auf den Memory-stick zu entfernen, damit die Installation abgeschlossenn werden kann. Gemacht, neugestartet, ubuntu war da lief… wunderbar noch das eee-control für Gnome installiert (ich will schliesslich die Kontrolle darüber, ob wlan, bluetooth usw. eingeschaltet sind oder nicht) und gleich am heimischen Hotspot angemeldet. Die obligatorischen Codecs für MP3 & Co noch draufpappen.  Wunderbar, alles da, lief ohne murren… die übliche Updatesessions die jetzt folgte kennt man ja inzwischen von jedem OS. Mein Sony Vaio tut sich indes immer noch schwer damit, den neuen UMTS Stick zu akzeptieren. Die üblichen prozedere wie allles deinstallieren, Treiber updaten usw. hat es schon hintersich und startet eben zum 20 mal neu. Die nächste Wäscheladung  war auch eben fällig… ok, zurück zu den Spielen für grosse, etwas genervt dachte ich mir, mal schauen wie der UMTS-stick beim eee-pc ankommt, bzw. ob Ubuntu damit klar kommt. Also hier mal eingesteckt und da poppte auch gleich ein Fenster auf, neudeutsch "Wizzard" der mir bei der Konfiguration helfen sollte… provider wählen und das wars auch schon. Oben rechts beim Symbol für die Netzwerkverbindungen kann ich jetzt Swisscom wählen und hab das auch gleich gemacht (gleichzeitig natürlich das Wlan deaktiviert, will ja sicher gehen, dass ich über den stick ins Netz komme). Unscheinbar, aber mit einer bestätigungsmeldung war ich nun also im Netz, echt ? gleich mal bisschen surfen… tatsächlich, das kann doch nicht sein, so einfach ?  so schmerzlos ? tatsächlich *froi.

 

Fazit: Das neue eee-pc Spielzeug ist ganz witzig. Klein, ziemlich Leicht (1.5kg) und genügt meinen Ansprüchen fürs surfen, chatten, mailen und einen einfachen Brief kann man damit auch schreiben (die Software lässt natürlich auch mehr zu). Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig… scheisse zu sagen wär übertrieben, vielleicht hab ich auch inzwischen einfach zu grosse wurstfinger). Die Maustasten zu hart für meinen Geschmack. Das Touchpad hingegen find ich schrott, oder ich hab zu kalte Finger. Das die ganzen Drahtlostechnologien auf anhieb funzten, hat selbst mich überrascht.

Mein 2. Jahre altes Vaio Notebook mit Windows XP Prof. weigert sich immer noch, über den UMTS-Stick ins Netz zu gehen, wieso auch immer… eigentlich hätte ich’s andersrum erwartet. Ok, man muss vielleicht auch sagen, dass ich das Vaio mal komplett neu installieren sollte damit der ganze alte Schrott dadruff verschwindet… aber irgendwie kann das doch einfach nicht sein. Na erst mal so weiterbasteln und dort mein paralellinstalliertes Ubuntu mit dem Stick auch noch testen. Und jetzt geh ich die erste Wäscheladung aus’m Trockner holen.

Der Tiger und der Mönch…

14. Dezember 2008

So hiess der Titel einer Doku, bei der ich heute an der Glotze fast vorbeigezappt wäre. Aber, und das kommt selten vor, ich blieb hängen. War sehr interessant zu sehen, was buddistische Mönche da im norden Thailands machen. Und eine wahre wohltat, wieder mal sowas in der Glotze zu sehen, neben all dem Müll der heutzutage läuft :-) . Also, wer die Möglichkeit hat, das ganze mal anzuschauen, der soll das machen… die 45 Minuten sind eine echte Wohltat und Bereicherung des Fernsehens ;-)